Der Autor Franc Apel der Reihe "Sorry, Deutschland" kennt die deutschen Eigenheiten – und bringt sie mit spitzer Feder auf den Punkt. Seine Satire entlarvt, was wir alle sehen, aber ungern zugeben: Funktionsjacken, Markenwahn, Parkplatzkriege und den ewigen Hang zur Mittelmäßigkeit.
Viele Jahre arbeitete er in Führungspositionen und lernte dort die menschliche Seele mit all ihren Schwächen, Eitelkeiten und Eigenheiten kennen. Heute nutzt er diese Erfahrung, um Figuren zu schaffen, die so überzeichnet wirken und uns doch verdächtig vertraut vorkommen. Im Café 47 treffen sie aufeinander und diskutieren über Stil, Benehmen und die kleinen Dramen des Alltags – bissig, ironisch und oft entlarvend.
Selbst ist er Anhänger klassischer Herrenmode. Für ihn ist Stil keine Pose, sondern Ausdruck von Haltung. Er verurteilt Nachlässigkeit und ewiges Gejammer, glaubt an Freundschaft, Ehrlichkeit, Empathie und Gelassenheit – und daran, dass Authentizität wichtiger ist als jede Fassade. Was ihn antreibt, ist die Überzeugung, dass man das Leben genießen sollte, statt es sich über Nebensächlichkeiten verderben zu lassen.
Neben seiner schriftstellerischen Arbeit betreibt er mit www.thegoodthings.de einen Online-Handel für hochwertige Produkte rund um Schuh- und Kleiderpflege. Hier zeigt sich derselbe rote Faden wie in seinen Büchern: Qualität erhalten, statt dem schnellen Konsum zu verfallen.
Seine Texte sind bissig, aber nie bösartig. Sie lassen uns lachen – und manchmal auch nachdenken. Wer seine Bücher liest, erkennt nicht nur die Absurditäten des deutschen Alltags, sondern findet sich selbst in mancher Figur wieder. Und genau das macht seine Satire so lesenswert.
