Sorry, Deutschland
Hier beginnt eine Reise, die mehr ist als ein einzelnes Buch. „Sorry, Deutschland – Stil sieht anders aus“ ist nur der Auftakt zu einer ganzen Reihe, die sich einem einzigen Thema verschrieben hat: den typisch deutschen Eigenheiten und Sünden – satirisch, überspitzt und gnadenlos ehrlich.
Denn mal Hand aufs Herz: Wenn es um Stil, Benehmen oder auch nur den Versuch von Individualität geht, dann zeigt sich Deutschland gerne von seiner schrägen Seite. Funktionsjacken im Kerzenschein, Sneaker-Manien, weiße Tennissocken in Sandalen oder der ewige Drang, Uniformität mit Persönlichkeit zu verwechseln – all das schreit nach einer literarischen Abrechnung.
Genau das passiert hier.
Ein festes Ensemble – immer wieder im Mittelpunkt
Was diese Buchreihe besonders macht: Sie lebt von ihren wiederkehrenden Figuren. Ein kleines, aber feines Ensemble, das wie ein Spiegel der deutschen Gesellschaft funktioniert.
- Joe – der Erzähler und stille Beobachter. Satiriker, Zyniker, gnadenloser Kommentator. Er sitzt im Café, hört zu und schreibt auf, was er später für sein Publikum gnadenlos zuspitzt.
- Martin – der Verunsicherte. Immer auf der Suche nach dem „richtigen“ Outfit, gefangen zwischen Slim Fit und Sneaker-Trend.
- Hartmut – der Gewohnheitsmensch. Outdoor-Weste, Funktionsjacke, praktische Schuhe. Mode? Für ihn Werkzeug.
- Roman – der künstlerisch-affektierte Besserwisser. Mode ist für ihn kein Stoff, sondern Zitat. Er trägt mehr Theorie als Kleidung.
- Fränzi – die kritische Intellektuelle mit Stil-Antennen. Bissig, feministisch, geschmackvoll. Sie duldet keinen Ausflug in Beliebigkeit.
- Konstantin – der Souveräne. Klassisch, unaufgeregt, perfekt im Detail. Er verkörpert das Understatement, das in Deutschland so selten ist.
Diese Figuren treffen immer wieder aufeinander – im Café 47, ihrem gemeinsamen Schauplatz. Sie diskutieren, streiten, lachen, verzweifeln. Und währenddessen notiert Joe jede Pointe, jede Absurdität, jede Stilsünde.
Satire mit Substanz
„Sorry, Deutschland“ ist keine reine Witze-Sammlung. Es ist Satire mit Tiefgang. Die Geschichten zeigen, wie sehr Stil mit Haltung, Respekt und Selbstwahrnehmung verbunden ist – und wie kläglich wir daran oft scheitern.
Jedes Buch widmet sich einem Thema: Mal sind es Kleidung und Auftreten, mal Benehmen und Alltagsrituale. Immer aber geht es darum, die deutsche Eigenheit gnadenlos aufs Korn zu nehmen. Mit Humor, mit Ironie, manchmal auch mit einer Portion Schmerz.
Der Anfang ist gemacht Das erste Buch „Sorry, Deutschland – Stil sieht anders aus“ nimmt sich die modischen Fehltritte unserer Nation vor. Von weißen Sneakern ab 40 über Jogginghosen im Alltag bis hin zu XXL-Markenlogos – hier bleibt kein modischer Irrweg unkommentiert.
Doch es ist nur der Anfang. Weitere Bücher sind bereits in Arbeit. Alle beginnen mit dem gleichen Satz: Sorry, Deutschland … – und alle enden damit, dass wir uns ein Stück ehrlicher im Spiegel betrachten müssen.


